LiFePO₄-Akkus und niedrige Temperaturen ❄️🔋
LiFePO₄-Akkus können bei niedrigen Temperaturen Energie abgeben, das Laden unterhalb des Gefrierpunkts ist jedoch problematisch. Dabei kann sich metallisches Lithium an der Anode ablagern. Dieser Vorgang wird als Lithium-Plating bezeichnet und kann die Zellen dauerhaft schädigen.
Das Batteriemanagementsystem moderner Powerstations überwacht deshalb die Zelltemperatur und begrenzt oder stoppt den Ladevorgang bei ungeeigneten Temperaturen. Das gilt sowohl für das Laden am Stromnetz als auch für Solar- und Fahrzeugladung.
Eine kalte Powerstation sollte vor dem Laden zunächst auf eine zulässige Temperatur gebracht werden. Starkes, schnelles Erwärmen ist dabei zu vermeiden, weil sich Kondenswasser bilden kann. Auch die verfügbare Leistung und Kapazität können bei Kälte vorübergehend sinken. Nach dem Erwärmen normalisiert sich dieses Verhalten in der Regel wieder.
Die konkreten Temperaturgrenzen unterscheiden sich je nach EcoFlow-Modell und stehen im jeweiligen Handbuch.
